Pädiatrie - Praxis Michael Leckel

Pädiatrie

Pädiatrie - Praxis Michael Leckel

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Wer wird in dem Fachbereich Pädiatrie ergotherapeutisch behandelt?

Im Fachbereich Pädiatrie werden Kinder ab dem Säuglingsalter bis in die Adoleszenz behandelt mit

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Körperkoordinationsstörungen
  • Dyspraxie
  • grob- oder feinmotorischen Defiziten
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Tonusregulationsstörungen
  • Modulationsstörungen
  • Störungen der höheren kognitiven Funktionen wie z. B. Konzentration, Aufmerksamkeit, Ausdauer und Merkfähigkeit
  • ADS/ADHS
  • Verhaltensstörungen
  • frühkindlichem Autismus sowie Mutismus
  • Teilleistungsschwächen, z. B. Dyskalkulie
  • Behinderungen wie z. B. Anomalien oder Intelligenzstörungen
  • systemische Skeletterkrankungen

Welche Ziele verfolgt die Ergotherapie in der Pädiatrie?

Übergeordnetes Ziel ist immer größtmögliche Selbstständigkeit des Kindes. Dazu gehört z. B.:

  • adäquate Wahrnehmungsverarbeitung (vestibulär, propriozeptiv, taktil, visuell, auditiv)
  • altersgerechte Grob- und Feinmotorik
  • Entwicklung und Verbesserung von graphomotorischen Fähigkeiten
  • Verbesserung der Bewegungsabläufe und der –planung
  • Steigerung der Körperkoordination
  • angepasste Tonusregulation
  • Verbesserung von Körperwahrnehmung, -bewusstsein, -schema und -imago
  • Entwicklung und Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten wie Ausdauer, Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit
  • Steigerung der Kompetenzen im Lese-Rechtschreib-Bereich und im Bereich der Zahlen- und Mengenerfassung
  • Verbesserung der Interaktionsfähigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen, unter anderem in den Bereichen des Sozialverhaltens, der Gefühlssteuerung und der Motivation
  • Entwicklung und Verbesserung der Realitätsbezogenheit
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Stärkung der Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit

Was beinhaltet die Ergotherapie in der Pädiatrie?

  • Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres ET-SI/DVE
  • Wahrnehmungsangebote im vestibulären, propriozeptiven und taktilen Bereich
  • Koordinationsschulung
  • tonusregulierende Aktivitäten
  • Bobath
  • Fein- und Graphomotoriktraining
  • visuelles Wahrnehmungstraining (z. B. Frostig)
  • psychomotorische Ansätze in Einzel- und Gruppentherapie
  • Übungen zur Rhythmusentwicklung
  • Konzentrationsübungen
  • Sozialkompetenztraining (Rollenspiele/Gruppentherapie)
  • Entspannungstraining
  • verhaltenstherapeutisch orientiertes Selbstinstruktionstraining
  • handwerkliche und gestalterische Techniken
  • Hirnleistungstraining am PC mit spezieller Therapiesoftware