Praxis Michael Leckel

Praxis Michael Leckel

Ergotherapie • Coaching • Kinesiologie • Seminare 12370744

Der eine war­tet, dass die Zeit sich wan­delt, der ande­re packt sie an und han­delt.

Dan­te Ali­ghie­ri

Ergo­the­ra­pie (grie­chi­sch „to ergon“) bedeu­tet: „Hei­len durch Han­deln“ und beruht auf medi­zi­ni­scher, sozi­al­wis­sen­schaft­li­cher und hand­lungs­ori­en­tier­ter Grund­la­ge. Ergo­the­ra­pie wird ein­ge­setzt bei Men­schen jeden Alters mit Beein­träch­ti­gun­gen in Berei­chen der Ent­wick­lung, Wahr­neh­mung, Moto­rik, Hirn­leis­tung oder Psy­che.

Unser Ziel ist die Erhal­tung Ihrer größt­mög­li­chen Hand­lungs­fä­hig­keit und Selb­stän­dig­keit im All­tag sowie in Schu­le und Beruf.

Bei der ergo­the­ra­peu­ti­schen Betrach­tungs­wei­se ste­hen nicht die ober­fläch­li­chen Ein­schrän­kun­gen und Krank­heits­zei­chen im Vor­der­grund, son­dern die zugrun­de­lie­gen­den Ursa­chen. Da bei eini­gen Krank­heits­bil­dern kei­ne Ursa­chen bekannt sind, wer­den auch Sym­pto­me behan­delt. Durch geziel­te Ver­bes­se­rung mit aner­kannt erfolg­rei­chen Metho­den, soll dem Men­schen (wie­der) dazu ver­hol­fen wer­den, den Anfor­de­run­gen in sei­nem Leben zu sei­ner Zufrie­den­heit gerecht zu wer­den.

Oft stellt die Ergo­the­ra­pie eine wich­ti­ge Ergän­zung dar zu Phy­sio­the­ra­pie, Logo­pä­die und Psy­cho­the­ra­pie.

 

Wann könnte Ergotherapie für Sie bedeutungsvoll werden?

  • Wenn Sie Ihre per­sön­li­chen Anfor­de­run­gen im All­tag (Beruf, Haus­halt, Hob­by) nicht mehr nach Ihren Vor­stel­lun­gen aus­füh­ren kön­nen und wie­der hand­lungs­fä­hig wer­den möch­ten.
  • Wenn Ihr Kind Unter­stüt­zung braucht, weil es in bestimm­ten Berei­chen (Moto­rik, Sozi­al­ver­hal­ten, Kogni­ti­on und Psy­che) noch nicht so weit ent­wi­ckelt ist wie ande­re Kin­der im sel­ben Alter.

Das Ziel der Ergo­the­ra­pie besteht in der Ent­wick­lung bzw. Wie­der­er­lan­gung oder dem Erhalt von all­tags- bzw. hand­lungs­ori­en­tier­ten Akti­vi­tä­ten oder Her­stel­lung ver­lo­ren gegan­ge­ner Fähig­kei­ten.

 

Gemeinsam gesunden

Wir möch­ten mit Ihnen gemein­sam einen Weg fin­den, dass Sie die Auf­ga­ben, die Ihr Leben Ihnen stellt, und die indi­vi­du­el­len Wün­sche, die Sie an Ihr Leben haben, zufrie­den­stel­lend aus­füh­ren kön­nen und damit zu einer höhe­ren Lebens­qua­li­tät gelan­gen.

Da sich mit dem Krank­heits­bild eines Men­schen auch sei­ne Umge­bung ver­än­dert, ist es für ein ziel­ori­en­tier­tes Arbei­ten wich­tig, auch Eltern und/oder ande­re Bezugs­per­so­nen sowie das per­sön­li­che Umfeld des Pati­en­ten in die Behand­lung mit ein­zu­be­zie­hen. Die Beson­der­hei­ten der Ent­wick­lung des Pati­en­ten und sei­ner Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve wer­den erklärt, sowie the­ra­pie­be­glei­ten­de Anleitung/Beratung zur Ent­las­tung und Berei­che­rung im all­täg­li­chen Umgang wird gege­ben.

Auch bei der Suche nach geeig­ne­ten Mög­lich­kei­ten insti­tu­tio­nel­ler Betreu­ung (Kin­der­gar­ten, Schu­le, Senio­ren­heim u.a.) stel­len wir unse­re Erfah­rung gern zur Ver­fü­gung.

Zur Ergän­zung arbei­ten wir mit vie­len Berufs­grup­pen inter­dis­zi­pli­när zusam­men; dies kön­nen Ärz­te, ande­re The­ra­peu­ten­grup­pen, Leh­rer oder/und Erzie­her sein. Die­se Zusam­men­ar­beit unter­stützt und ent­las­tet erschwer­te fami­liä­re Situa­tio­nen.

Sie fin­den Ihre Lebens­qua­li­tät wie­der und ler­nen den Umgang mit Ihrer Krank­heit. Wir hel­fen Ihnen dabei durch opti­ma­le Behand­lungs­me­tho­den, aus­führ­li­che Befun­dung, Hilfs­mit­tel­be­ra­tung und indi­vi­du­el­le Übungs­pro­gram­me.

 

Behandlungskonzepte

Grund­la­ge unse­rer Arbeit ist eine umfas­sen­de Dia­gnos­tik, um den genau­en Ent­wick­lungs- und Leis­tungs­stand des Pati­en­ten beur­tei­len zu kön­nen. Wir arbei­ten mit ver­schie­de­nen stan­dar­di­sier­ten Test- und Beob­ach­tungs­ver­fah­ren, die sich auf die Grund­wahr­neh­mungs­be­rei­che und Basis­sin­ne bezie­hen.

Unse­re indi­vi­du­ell ange­pass­ten Behand­lungs­kon­zep­te leh­nen sich an

  • Sen­so­ri­sche Inte­gra­ti­on nach Jean Ayres ET-SI/DVE
  • Kogni­tiv the­ra­peu­ti­sche Übun­gen nach Prof. Per­fet­ti
  • Bob­a­th-Kon­zept
  • Oro­f­acia­le Regu­la­ti­ons­the­ra­pie
  • Hirn­leis­tungs­trai­ning
  • Neu­ro­psy­cho­lo­gi­sche Behand­lung
  • Hand­the­ra­pie
  • Spie­gelthe­ra­pie
  • Fros­tig-Kon­zept
  • Fel­den­krais nach Grün­ling
  • Mar­bur­ger Kon­zen­tra­ti­ons­trai­ning (MKT)
  • Atten­tio­ner Kon­zen­tra­ti­ons­trai­ning (AKT)

 

Kostenübernahme

Die Kos­ten für Ergo­the­ra­pie wer­den in der Regel von allen Kran­ken­kas­sen über­nom­men. Dafür benö­ti­gen Sie eine ärzt­li­che Ver­ord­nung für Ergo­the­ra­pie.

Der Arzt ent­schei­det, ob Sie

  • sen­so­mo­to­ri­sche Behand­lun­gen,
  • moto­ri­sch funk­tio­nel­le Behand­lun­gen,
  • psy­chi­sch funk­tio­nel­le Behand­lun­gen
  • oder Hirn­leis­tungs­trai­ning

ver­schrie­ben bekom­men.

Selbst­ver­ständ­li­ch sind wir auch bereit, Ihnen unse­re Leis­tun­gen pri­vat in Rech­nung zu stel­len.

Behandlungsfelder

Pädiatrie - Praxis Michael Leckel

Pädiatrie

z.B. AD(H)S, Wahr­neh­mungs­stö­rung, Ver­hal­tens- und emo­tio­na­le Stö­run­gen
(Kon­zen­tra­ti­ons- und moto­ri­sche Übun­gen, Gleich­ge­wichts­funk­ti­on)

Neurologie - Praxis Michael Leckel

Neurologie

z.B. Zustand nach Schlag­an­fäl­len und OP’s, Gedächt­nis­stö­run­gen
(kör­per­li­che Beweg­lich­keit, manu­el­le Geschick­lich­keit, Pro­blem­lö­sungs­stra­te­gi­en, Reak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit, sprach­lo­gi­sches und nume­ri­sches Ver­ständ­nis)

Geriatrie - Praxis Michael Leckel

Geriatrie

z.B. Demenz, Alz­hei­mer, Alters­de­pres­sio­nen
(All­tags­be­wäl­ti­gung, Merk­fä­hig­keit und Gedächt­nis, Ori­en­tie­rung zu Raum, Ort, Zeit und Per­so­nen, Kom­pen­sa­ti­ons­me­cha­nis­men)

Psychiatrie - Praxis Michael Leckel

Psychiatrie

z.B. Per­sön­lich­keits- und Ver­hal­tens­stö­run­gen
(Selb­stän­dig­keit in Selbst­ver­sor­gung, Tages­struk­tu­rie­rung, Belas­tungs­fä­hig­keit, zwi­schen­mensch­li­che Inter­ak­ti­on)

Arbeitstherapie - Praxis Michael Leckel

Arbeitstherapie

z.B. Ein­schrän­kung in der Arbeits­fä­hig­keit und Arbeits­fer­tig­keit
(eigen­stän­di­ge Lebens­füh­rung, Belas­tungs­fä­hig­keit und Aus­dau­er, Selbst­ein­schät­zung, Grund­ar­beits­fä­hig­kei­ten)